Heimat- und Geschichtsverein Haibach, Grünmorsbach und Dörrmorsbach

Haibach - Grünmorsbach - Dörrmorsbach e.V.


Grüß Gott und herzlich Willkommen beim Heimat- und Geschichtsverein Haibach, Grünmorsbach, Dörrmorsbach e.V.

Der Verein für alle, denen unsere Heimat und deren Geschichte am Herzen liegt.

Wir freuen uns sehr, dass Sie uns näher kennenlernen wollen und wünschen Ihnen viel Spaß mit den vielfältigen Informationen und Bildern auf unseren Seiten.


Dieter Hock, 1. Vorsitzender



Jubiläum

150 Jahre

Am 26.11.1871 werden die Flächenmaße von Morgen und Tagwerk auf die metrischen Maße geändert.

Haibach, 27.11.2021


Neues Rätsel!

Liebe Mitbürger!

In den nächsten Wochen suchen wir Arbeitsgeräte von Bauern, Handwerkern und Hausfrauen.

Wie sagte man in Haibach, Grünmorsbach oder Dörrmorsbach dazu? Dieses Mal müssen Sie die Antworten selbst finden! Als Lösung gelten nur die Dialektausrücke!

Nach dem 12. Rätsel können Sie Ihre Lösung hier abgeben:

Emailadresse: raetsel@hugverein-haibach.de

oder Briefkasten von Dieter Hock in der Aschaffenburger Straße 52 oder Briefkasten am Vereinsheim neben dem Rathaus.

Viel Glück beim Raten!

Frage 12:

Worin wurden die Kartoffeln für die Schweine gekocht?


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Haibach, 25.11.2021



 Jubiläum

390 Jahre

Am 23.11.1631 kommt der Schwedenkönig Gustav-Adolf nach Aschaffenburg.

Haibach, 25.11.2021



Info

Das August-Albert-Buch ist im Verkauf! Auch ohne feierliche Buchvorstellung haben wir mit dem Verkauf des August-Albert-Buches begonnen. Für 14,50 € bekommen Sie es im Haibacher Buchladen, im Rathaus und bei unseren Vorstandsmitgliedern.

Liebe Mitglieder!

Wie schon angekündigt, haben wir unsere Jahresversammlung abgesagt. Wir möchten keine Gefährdung unserer Gäste. Wann wir die Versammlung nachholen können entscheiden wir in gesünderen Zeiten.

Auch das weihnachtliche Treffen am 16.12. ist noch nicht sicher. Wir sagen rechtzeitig Bescheid.


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Haibach, 22.11.2021


Jubiläum

390 Jahre

Am 20.11.1631 wird Aschaffenburg und das Umland durch das Regiment Tyllis geplündert.

Haibach, 22.11.2021



Hallo alle miteinander. 


Es gibt zwei Neuigkeiten auf der Homepage.

Zum einen wurde ein Video von der Ketzelburg eingepflegt zu finden unter Die Ketzelburg .

Und die zweite Neuigkeit ist unser neu herausgebrachtes Buch "Feldblimerchen un Heckeräiserchen" von August Albert welches Einzug in den Reihen unserer Veröffentlichungen gehalten hat.

Bleibt gesund!

Euer Admin

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Neues Rätsel!

Liebe Mitbürger!

In den nächsten Wochen suchen wir Arbeitsgeräte von Bauern, Handwerkern und Hausfrauen.

Wie sagte man in Haibach, Grünmorsbach oder Dörrmorsbach dazu? Dieses Mal müssen Sie die Antworten selbst finden! Als Lösung gelten nur die Dialektausrücke!

Nach dem 12. Rätsel können Sie Ihre Lösung hier abgeben:

Emailadresse: raetsel@hugverein-haibach.de

oder Briefkasten von Dieter Hock in der Aschaffenburger Straße 52 oder Briefkasten am Vereinsheim neben dem Rathaus.

Viel Glück beim Raten!

Frage 11:

Was hat jede Hausfrau angezogen um ihre Kleidung zu schützen?


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Haibach, 18.11.2021

 


Absagen wegen Corona!


Liebe Mitstreiter in Sachen Heimat und Geschichte,

die aktuelle , sich täglich ändernde Corona-Lage, sowie die sich dadurch dauernd verschärfenden Vorschriften zwingen uns leider dazu die Buchvorstellung am 18.11. und die Jahreshauptversammlung am 25.11. abzusagen. Ob der angedachte Adventsabend am 16.12. stattfinden kann ist noch offen. Ihr könnt euch ja vorstellen das mir diese Entscheidung schwergefallen ist und sehr leid tut, zumal die Vorbereitungen schon weit gediehen waren.

Aber ich denke wir haben keine andere Wahl, auch zum Schutz unserer Mitglieder und Gäste. Auserdem sah es zuletzt so aus als ob sowieso viele Gäste unter diesen Umständen daheim geblieben wären. Das heisst wir werden beide Termine baldmöglichst neu ansetzten.                              

Der Buchverkauf wird aber ab Freitag, 19.12. in den bekannten Verkaufsstellen starten.

Euer Vorstand

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Haibach, 14.11.2021



Neues Rätsel!

Liebe Mitbürger!

In den nächsten Wochen suchen wir Arbeitsgeräte von Bauern, Handwerkern und Hausfrauen.

Wie sagte man in Haibach, Grünmorsbach oder Dörrmorsbach dazu? Dieses Mal müssen Sie die Antworten selbst finden! Als Lösung gelten nur die Dialektausrücke!

Nach dem 12. Rätsel können Sie Ihre Lösung hier abgeben:

Emailadresse: raetsel@hugverein-haibach.de

oder Briefkasten von Dieter Hock in der Aschaffenburger Straße 52 oder Briefkasten am Vereinsheim neben dem Rathaus.

Viel Glück beim Raten!

Frage 10:

Worin wurden die Krumbern auf dem Acker gesammelt?


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Haibach, 11.11.2021



Besonderer Blick auf Haibachs Geschichte

Neues Buch: Verein hat in "Feldblimerchen un Heckeräiserchen" Werke von August Albert zusammengetragen

"Feldblimerchen un Heckeräiserchen" hat August Albert seine Geschichten, Ortsbeschreibungen und Festreden genannt, die er Anfang des letzten Jahrhunderts aufgeschrieben hat. Diese Texte hat der Heimat- und Geschichtsverein gesammelt und als Buch zusammengefasst. Die Begabung, das Dorfgeschehen humorvoll, gereimt und erzählt zu Papier zu bringen, machte August Albert zum "Heimatdichter". Als Junggeselle lebte er auf dem Hof seines Bruders und hatte dort Zeit, seine Notizen zu machen.

Peter Völkel vom Heimat- und Geschichtsverein sammelte die Texte und übertrug sie von Alberts Handschrift in Druckschrift. "Die Texte stärkten meine Begeisterung für meine Heimat", erklärte Völkel, warum er sich die Arbeit gemacht hat. Mitglieder der Albert-Familie und Bekannte des Dichters halfen mit, Originalunterlagen zusammenzutragen. Entstanden ist damit ein Werk, in dem sich das Leben der Haibacher zu Beginn des 20. Jahrhunderts widerspiegelt.

Rundgang durch den Ort 1935

Das Buch beginnt mit einem Rundgang im Haibach des Jahres 1935, beginnend vom Bessenbacher Weg über die "3 Kreuze", als nur ein Kreuz an den Ritter von Heydebach erinnerte, und weiter durch das ganze alte Dorf. Albert hat das Geschehen in seinem Ort aktiv mitgeprägt. So schrieb er das Gedicht zur Übergabe des Springbrunnens im Jahr 1928, eine Festrede für den Stenografenverein und die Urkunde im Grundstein des Post-Saales.

Ausführlich erzählt er über die Saalöffnungen der Gasthäuser "Grüner Baum" und "Zur Post". Der Besuch eines Fußballspiels zeigt die rauen Sitten am Hohen Kreuz: "Die Hawischer die honn gesiescht, die Fremme hon bahl ihr Schläisch noch gekriescht!" Beeindruckend sind die Texte vom Arbeitsleben. "Mir Fabriksmädchen" beschreibt das Los der Frauen in den Kleiderfabriken.

Die "gute alte Zeit wird lebendig in den Gedichten vom "ouhahmlich Hahmweg" und in der Groteske "Es wäwert", in der die Zeit der ersten Rundfunkempfänger beschrieben wird. Der Bau der ersten Wasserleitung 1930 wird ebenso festgehalten wie die Freude der Menschen zur "Hawischer Kerb". Mit Bildern aus dem Archiv des Vereins wurden die Texte ergänzt, und ein Anhang ordnet die Beschreibungen Alberts in die geschichtliche Entwicklung ein.


Bericht: Robert Fuchs


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Haibach, 11.11.021



Absage

Leider fällt der Martinszug am Donnerstag den 11.11. wegen zo hoher Corona-Inzidenz aus.

Alle weiteren noch nicht abgesagten Veranstaltungen finden nach den 2G Vorgaben statt.


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Haibach, 10.11.2021



Terminerinnerung


Am Donnerstag den 11.11.2121 findet um 18.00 Uhr der Martinszug in gekürzter Fassung statt.

Heißt:  Andacht und Glühweinausschank entfallen. 

Martinsweck werden aber wie üblich an die Kinder verteilt.


Donnerstag, 18. November Präsentation und Verkauf August Albert Buch

Donnerstag, 25.November Jahreshauptversammlung

 


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Haibach. 04.11.2021

 


Neues Rätsel!

Liebe Mitbürger!

In den nächsten Wochen suchen wir Arbeitsgeräte von Bauern, Handwerkern und Hausfrauen.

Wie sagte man in Haibach, Grünmorsbach oder Dörrmorsbach dazu? Dieses Mal müssen Sie die Antworten selbst finden! Als Lösung gelten nur die Dialektausrücke!

Nach dem 12. Rätsel können Sie Ihre Lösung hier abgeben:

Emailadresse: raetsel@hugverein-haibach.de

oder Briefkasten von Dieter Hock in der Aschaffenburger Straße 52 oder Briefkasten am Vereinsheim neben dem Rathaus.

Viel Glück beim Raten!

Frage 9:

Was war an der Sense beim Grasmähen angebracht?


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Haibach, 04.11.2021



Jubiläum

390 Jahre

Am 01.11.1631 wird Aschaffenburg im Zuge des Dreißgjährigen Krieges von den Schweden besetzt.

Haibach, 03.11.2021

 


Feldblimerchen un Heckeräiserchen



Ein neues Buch stellt der Heimat- und Geschichtsverein am Donnerstag, dem 18. November um 19 Uhr in seiner Geschichtsstuwwe im Vereinsheim neben dem Rathaus vor. „Feldblimerchen un Heckeräiserchen“ hat August Albert seine Geschichten, Ortsbeschreibungen und Festreden genannt, die er Anfang des letzten Jahrhunderts aufgeschrieben hat. Diesen Titel hat der Heimat- und Geschichtsverein auch seinem neuesten Buch gegeben. Peter Völkel vom Heimat- und Geschichtsverein sammelte die einzelnen Texte und übertrug sie von Alberts Handschrift in Druckschrift. Bei einem Bildervortrag können die Besucher den Weg eines "einsamen Wanderers" durch das Haibach im Jahr 1935 mitgehen.


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Haibach, 01.11.2021


Neues Rätsel!

Liebe Mitbürger!

In den nächsten Wochen suchen wir Arbeitsgeräte von Bauern, Handwerkern und Hausfrauen.

Wie sagte man in Haibach, Grünmorsbach oder Dörrmorsbach dazu? Dieses Mal müssen Sie die Antworten selbst finden! Als Lösung gelten nur die Dialektausrücke!

Nach dem 12. Rätsel können Sie Ihre Lösung hier abgeben:

Emailadresse: raetsel@hugverein-haibach.de

oder Briefkasten von Dieter Hock in der Aschaffenburger Straße 52 oder Briefkasten am Vereinsheim neben dem Rathaus.

Viel Glück beim Raten!

Frage 8:

Was braucht man zum Richten des Herdfeuers?


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Haibach, 28.10.2021

 



Terminerinnerung

Donnerstag, 18. November Präsentation und Verkauf August Albert Buch

Donnerstag, 25.November Jahreshauptversammlung


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Haibach, 28.10.12021

 



Neues Rätsel!

Liebe Mitbürger!

In den nächsten Wochen suchen wir Arbeitsgeräte von Bauern, Handwerkern und Hausfrauen.

Wie sagte man in Haibach, Grünmorsbach oder Dörrmorsbach dazu? Dieses Mal müssen Sie die Antworten selbst finden! Als Lösung gelten nur die Dialektausrücke!

Nach dem 12. Rätsel können Sie Ihre Lösung hier abgeben:

Emailadresse: raetsel@hugverein-haibach.de

oder Briefkasten von Dieter Hock in der Aschaffenburger Straße 52 oder Briefkasten am Vereinsheim neben dem Rathaus.

Viel Glück beim Raten!

Frage 7:

Was hat der Maurer zum Mischen von Sand und Zement beim Speiß machen gebraucht?


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Haibach, 21.10.2021



Jubiläum

95 Jahre


Am 17.10.1926 wurde im Dorffriedhof das Kriegerdenkmal von Pfarrer Anton Münch eingeweiht.


Haibach, 17.10.2021



Terminerinnerung


Sonntag, 24.Oktober Frühschoppen im Vereinsheim

Donnerstag, 18. November Präsentation und Verkauf August Albert Buch


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Haibach, 17.10.2021



Neues Rätsel!

Liebe Mitbürger!

In den nächsten Wochen suchen wir Arbeitsgeräte von Bauern, Handwerkern und Hausfrauen.

Wie sagte man in Haibach, Grünmorsbach oder Dörrmorsbach dazu? Dieses Mal müssen Sie die Antworten selbst finden! Als Lösung gelten nur die Dialektausrücke!

Nach dem 12. Rätsel können Sie Ihre Lösung hier abgeben:

Emailadresse: raetsel@hugverein-haibach.de

oder Briefkasten von Dieter Hock in der Aschaffenburger Straße 52 oder Briefkasten am Vereinsheim neben dem Rathaus.

Viel Glück beim Raten!

Frage 6:

Mit was reinigt die Hausfrau ihre stark verschmutzte Wäsche?


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Haibach, 15.10.2021



Neues Rätsel!

Liebe Mitbürger!

In den nächsten Wochen suchen wir Arbeitsgeräte von Bauern, Handwerkern und Hausfrauen.

Wie sagte man in Haibach, Grünmorsbach oder Dörrmorsbach dazu? Dieses Mal müssen Sie die Antworten selbst finden! Als Lösung gelten nur die Dialektausrücke!

Nach dem 12. Rätsel können Sie Ihre Lösung hier abgeben:

Emailadresse: raetsel@hugverein-haibach.de

oder Briefkasten von Dieter Hock in der Aschaffenburger Straße 52 oder Briefkasten am Vereinsheim neben dem Rathaus.

Viel Glück beim Raten!

Frage 5:

Was braucht der Bäcker als Grundlage für einen guten Kerbkuche?


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Haibach, 07.10.2021



100 Jahre Stromversorgung

Am 1. Oktober sind es genau 100 Jahre her, dass das elektrische Licht in Haibach und Grünmorsbach „angeknipst“ wurde. Dörrmorsbach folgte am 20. Dezember. Die Zeit der Petroleum-Lampen und Kerzen und der mühsamen Arbeit, die Wäsche in großen Kesseln zu kochen, ging damit langsam zu Ende.

Vorausgegangen waren Verträge der drei Gemeinden mit der Kreiselektrizitätsversorgung Unterfranken AG, genannt Kreis-AG, dem späteren Überlandwerk Unterfranken (ÜWU). Damit konnten erstmals Stromleitungen, Schalt- und Transformatorenstationen im Ort errichtet und dadurch Strom bezogen werden. Die Kabel kamen als Freileitung in den oberen Teil der Trafohäuschen und wurden nach dem Transformator zu den Dachständern auf den Häusern ebenfalls als Freileitung geführt und dann von Haus zu Haus weitergeleitet. In den Häusern war die Versorgung mit heutigen Verhältnissen nicht zu vergleichen: Nach der „Panzersicherung“ leiteten die Stromadern „auf Putz“ in Stahlpanzerrohren den Strom zu wenigen Steckdosen und zu den Schaltern der Lichtquellen. Erst ab 1972 wurden die Strommasten auf den Hausdächern abgebaut und die Niederspannungsleitungen unter die Erde verlegt. In Dörrmorsbach gibt es heute noch Bereiche, in denen die Häuser über Dachständer versorgt werden. Lediglich die Freileitungen wurden durch isolierte Kabel ersetzt.

Die Gemeinde Haibach beteiligte sich mit 250000 Reichsmark (RM) an den Baukosten der Stromversorgungsanlage für die damals 1856 Einwohner. Die Grünmorsbacher mussten ebenfalls pro Kopf 165 RM aufbringen und die Dörrmorsbacher insgesamt 32000 RM. Die Straßenbeleuchtung in Haibach kostete zusätzlich 6390 RM. Dafür musste jede Familie 100 RM bezahlen. In Haibach wurden 15 Straßenlampen im Ortskern aufgestellt, in Grünmorsbach 14. Dörrmorsbach, das von Straßbessenbach aus versorgt wurde, wollte am Anfang keine Straßenlampen. Erst in den 1960 Jahren wurden dort die Straßen beleuchtet. Die Leuchtkörper in den vorhandenen „Elefantenrüsseln“ wurden ab 1959 in Neonrühren umgetauscht. Aktuell wurde in Dörrmorsbach die gesamte Straßenbeleuchtung auf LED-Licht umgestellt, Grünmorsbach und Haibach befinden sich in der Umsetzung.

Damit sich die einzelnen Haushalte an das Stromnetz anschließen ließen, startete schon 1920 die „Kreiselektrizitätsversorgung“ eine Werbekampagne: „An Alle in Unterfranken, welche noch nicht die Segnungen der Elektrizität für Licht und Strom genießen, aber raschestens versorgt werden sollen“. In der Werbung hieß es: „Ihr gebt euch selbst das schönste Christgeschenk, denn Ihr schafft uns die Möglichkeit, zu Eurem eigenen Nutz und Frommen unseren Plan durchzuführen, nämlich das ganze Unterfranken in spätestens 2 Jahren mit einem preiswerten Strom für Licht und Kraft zu versorgen.“ Eine Kilowattstunde kostete im Oktober 1923 während der Inflationen 16 Millionen Mark.

Die ersten Verträge mit dem ÜWU wurden auf 50 Jahre geschlossen und daraufhin immer wieder erneuert. Seit Oktober 2005 wird die Gemeinde von der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG) mit elektrischer Energie beliefert.

Bereits im Jahr 1930 erließ die Gemeinde eine „ortspolizeiliche Vorschrift“, nach der jeder Besitzer einer „Licht- und Kraftanlage“ verpflichtet wurde, seine Stromversorgung kontrollieren zu lassen, um die Unfall- und Brandgefahr zu überprüfen. Bei Zuwiderhandlungen wurden Geldstrafen von 150 RM oder 14 Tage Haft angedroht. 1948 wurde in Haibach eine zweite Umspannstation gebaut, mit der die Kleiderfabriken Arnold und Süweda versorgt werden konnten. In den drei Ortsteilen gibt es heute 23 Ortsnetzstationen für 2670 Haushaltsanschlüsse.

Zur besseren Organisation errichtete die ÜWU 1959 an der Jahnstraße in Haibach eine Bezirksstelle. Von hier aus wurde der Bezirk Aschaffenburg, etwa ein Drittel des Landkreises, betreut. Seit 2007 wird die Gemeinde von der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG) mit Strom beliefert, 19 Megawattstunden werden gebraucht.

Die Gemeinde hat für die künftige Stromversorgung mit der neuesten Bebauungsplanänderung neue Wege beschritten: Damit die Bürger von der allgemeinen Stromversorgung unabhängiger werden und die Umwelt mit selbst produziertem Ökostrom schützen helfen, müssen künftig auf Neubauten Photovoltaikanlagen errichtet werden.



Bild: Beim Bau des ersten Trafohäuschens in Grünmorsbach im Jahr 1921

Bericht: Robert Fuchs

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Haibach, 02.10.2021



Herzliche Einladung zu „Haibach entdecken“

Am Samstag, 9. Oktober stellt der Heimat- und Geschichtsverein seine neue Internetseite www.haibach-entdecken.de und den Audio-Guide „Digiwalk: Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach entdecken“ vor.

Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Kultur- und Sporthalle.

Wir gehen zu einigen Audioguide-Stationen und sehen und hören uns den digitalen Ortsführer an. In der Geschichtsstuwwe in unserem Vereinsheim stellen wir anschließend die Internetseite vor.

Alle Denkmale, Bildstöcke und Gedenkstätten, besondere Gebäude, Sehenswürdigkeiten in der Natur sowie alle Vereinsheime und Gaststätten werden in den neuen Medien ausführlich vorgestellt. Ein großer Bereich widmet sich den ehemaligen Sehenswürdigkeiten.

Im Audioguide können Sie neben Bildern und Texten auch Geschichten zu den Stationen anhören. (Teilweise auch schon in Französisch und Englisch).

So kommen Sie zu den Stationen im Audioguide:

Laden Sie die kostenlose App „Digiwalk“ auf Ihr Handy und suchen Sie dort nach „Walks in der Nähe“ oder scannen Sie diese QR-Codes:



Bei der Veranstaltung werden die aktuellen Corona-Auflagen beachtet.


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Haibach,02,10,2021



Jubiläen

215, 100 und 65 Jahre

Am 01.10.1921 begann die Stromversorgung in Haibach und am 01.10.1965 wurde die neue Schule eingeweiht.

Am 02.10.1806 marschierte Napoleon mit seinen Truppen durch den Raum Aschaffenburg.


Haibach, 02.10.2021

 


Neues Rätsel!


Liebe Mitbürger!

In den nächsten Wochen suchen wir Arbeitsgeräte von Bauern, Handwerkern und Hausfrauen.

Wie sagte man in Haibach, Grünmorsbach oder Dörrmorsbach dazu? Dieses Mal müssen Sie die Antworten selbst finden! Als Lösung gelten nur die Dialektausrücke!

Nach dem 12. Rätsel können Sie Ihre Lösung hier abgeben:

Emailadresse: raetsel@hugverein-haibach.de

oder Briefkasten von Dieter Hock in der Aschaffenburger Straße 52 oder Briefkasten am Vereinsheim neben dem Rathaus.

Viel Glück beim Raten!

Frage 4:

Welche Schnur hat der Bauer an seiner Peitsche?


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Haibach, 30.09.2021



Neues Rätsel!


Liebe Mitbürger!

In den nächsten Wochen suchen wir Arbeitsgeräte von Bauern, Handwerkern und Hausfrauen.

Wie sagte man in Haibach, Grünmorsbach oder Dörrmorsbach dazu? Dieses Mal müssen Sie die Antworten selbst finden! Als Lösung gelten nur die Dialektausrücke!

Nach dem 12. Rätsel können Sie Ihre Lösung hier abgeben:

Emailadresse: raetsel@hugverein-haibach.de

oder Briefkasten von Dieter Hock in der Aschaffenburger Straße 52 oder Briefkasten am Vereinsheim neben dem Rathaus.

Viel Glück beim Raten!

Frage 3:

Mit was glättet der Schreiner die Bretter?


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Haibach, 23.09.2021



Jubiläum

65 Jahre


Am 16.06.1956 fand die Einweihung des Grünmorsbacher Kindergartens statt.


Haibach, 16.09.2021



Neues Rätsel!


Liebe Mitbürger!

In den nächsten Wochen suchen wir Arbeitsgeräte von Bauern, Handwerkern und Hausfrauen.

Wie sagte man in Haibach, Grünmorsbach oder Dörrmorsbach dazu? Dieses Mal müssen Sie die Antworten selbst finden! Als Lösung gelten nur die Dialektausrücke!

Nach dem 12. Rätsel können Sie Ihre Lösung hier abgeben:

Emailadresse: raetsel@hugverein-haibach.de

oder Briefkasten von Dieter Hock in der Aschaffenburger Straße 52 oder Briefkasten am Vereinsheim neben dem Rathaus.

Viel Glück beim Raten!

Frage 2:

Womit hängt die Hausfrau ihre Wäsche auf?


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Haibach, 16.09.2021




Jubiläum

175 Jahre


16.09.1846

Die Kirchbaukosten der Nepomuk-Kirche werden mit 4606 Gulden abgerechnet.


Haibach, 16.09.2021

 


Jubiläum

65 Jahre


Am 11.09.1956 wurde die Grünmorsbacher Turnhalle eingeweiht.


Haibach, 11.09.2021



Neues Rätsel!


Liebe Mitbürger!

In den nächsten Wochen suchen wir Arbeitsgeräte von Bauern, Handwerkern und Hausfrauen.

Wie sagte man in Haibach, Grünmorsbach oder Dörrmorsbach dazu? Dieses Mal müssen Sie die Antworten selbst finden! Als Lösung gelten nur die Dialektausrücke!

Nach dem 12. Rätsel können Sie Ihre Lösung hier abgeben:

Emailadresse: raetsel@hugverein-haibach.de

oder Briefkasten von Dieter Hock in der Aschaffenburger Straße 52 oder Briefkasten am Vereinsheim neben dem Rathaus.


Viel Glück beim Raten!


Frage 1:

Worin hat der Bauer seinen Wetzstein getragen?

 

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Haibach, 09.09.2021



Die Sieger der Rätselrunde:

Jede Woche erscheint im Haibacher Mitteilungsblatt eine Rätselaufgabe des Heimat- und Geschichtsvereins. Die  Suche nach der Lösung ist zu einer beliebten Beschäftigung geworden für die Bürger in den drei Ortsteilen. Die Teilnehmer, die in den letzten Rätselrunden die meisten richtigen Lösungen hatten, wurden jetzt vom Heimat- und Geschichtsverein in die Geschichtsstuwwe eingeladen und mit einem kleinen Preis bedacht. Im Frühjahr begann die Rätselrunde mit gesuchten Jahreszahlen: Wann wurde das Hohe Kreuz aufgebaut? Wann wurde der Mitternachtbildstock errichtet? Wann erhielt Dörrmorsbach seine erste Schule? Zu solchen Fragen mussten die Antworten gesucht werden. In der zweiten Runde wurden Bildstöcke und Denkmale gesucht. Dies erforderte eine genaue Suche nach teilweise versteckten Steinen, wie etwa der Grenzstein von 2008 in der Blumenstraße, der Gedenkstein des Infanterieregiments 106 oder der Stein zur Erinnerung an den Kriegsheimkehrer vom napoleonischen Krieg am Stornacker. Persönlichkeiten wurden in der dritten Runde gesucht. So wurde nach dem ersten Vorsitzenden der Vereinsgemeinschaft gefragt, nach dem ersten Vorsitzenden des Dörrmorsbacher Turnvereins oder dem Musikantentrio beim Grünmorsbacher Dorffest. „Das Ziel der Rätsel ist erfüllt“, gab der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Dieter Hock bekannt: Die Mitbürger sollen sich mit der Geschichte ihrer Heimat auseinandersetzen und zusammen ins Gespräch kommen. Ab September wird im Mitteilungsblatt die nächste Folge der Rätselreihe veröffentlicht.

Bild: Der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsverein Dieter Hock (3. von links) mit den Siegern der Rätselaufgaben von links: Gerda Raggl, Peter Gerhart, Roger Find, Renate Hock, Jürgen Goldhammer und Steffen Künzinger


Noch einmal Gratulation an die Gewinnerinnen und Gewinner!


Haibach, 07.09.2021



Jubiläum

225 Jahre


Heute sind es genau 225 Jahre, als von Haibach aus die Befreiung Aschaffenburgs von französischen Truppen begann. Haibach war damals ein kleines Bauerndorf neben der Heer- und Handelsstraße von Würzburg nach Frankfurt. Auf der Strecke der heutigen Aschaffenburger Straße führte ein Weg von der „Chaussee“ ins Dorf, zur Stadt hin erhebt sich ein Hügel, der strategisch gut über der Stadt gelegen ist. Dieser Hügel wird heute noch „Franzosenbuckel“ genannt.

Die Ereignisse sind eingebettet in die Koalitionskriege zwischen Frankreich und seine europäischen Machtrivalen. Die Kriege bilden eine Serie von Konflikten, die ursprünglich durch die Französische Revolution hervorgerufen wurden. Wechselnde Koalitionen europäischer Mächte führten auf verschiedenen Schauplätzen mehrere Schlachten gegen das Französische Heer.

An dem Haibacher Franzosenbuckel kam es am 6. September 1796 zu einer „Affaire“: Österreichisch-kaiserliche Truppen hatten Aufstellung genommen, um die Franzosen aus der Stadt zu vertreiben. Josef Wirth schreibt in seinem Bericht „Kriegsbegebenheiten im Jahre 1796“ in „Heimat und Geschichte, Jahresgabe der Aschaffenburger Zeitung“:

„Gegen 2 Uhr vernahm man Kanonendonner und erfuhr, dass die Kaiserlichen die Franzosen bei Heubach [= Haibach] und Schweinheim angriffen. Nach Verlauf einer Stunde zogen sich die Franzosen immer mehr zurück. Die Kaiserlichen verfolgten sie durch die Stadt und räumten diese vom Feind. Eine Abteilung Franzosen, etwa 300 bis 400 Mann hatte sich mit einer Kanone jenseits der Mainbrücke postiert. Die kaiserliche Artillerie beschoss die Franzosen zunächst mit einer am gräflich Ostein'schen Hause (auch Bassenheimer Hof, heute Zufahrt zur Willigisbrücke) aufgestellten Kanone und dann mit drei Artilleriekanonen vom Schlossplatz aus. Schließlich wurden die französischen Truppen zum Weichen gebracht, von der kaiserlichen Kavallerie verfolgt, gefangengenommen oder vernichtet."

Was auch zum Zurückweichen der Franzosen geführt hatte, beschreibt Wilhelm Büttner 1961 in der Geschichte des Dorfes Waldaschaff und der Pfarrei Keilberg: „Inzwischen hatte sich in Haibach der Waldaschaffer Revierförster Peter Albert vom Befehlshaber der Österreicher eine Abteilung Tiroler Scharfschützen zu seinen Spessarter Leuten erbeten, die sich den Österreicher angeschlossen hatten. Mit ihnen drang er seitwärts durch die Fasanerie, das Schöntal über den Agathafriedhof, fasste die Franzosen in der Flanke und zwang sie zum Verlassen der Stadt.“

Freiwillig haben die Franzosen die Stadt nicht verlassen, schreibt der Glöckner der Muttergotteskirche in seiner Aschaffenburger Chronik im Jahr 1855: „Am 6. September nachmittags sind die Kaiserlichen hier angerückt vom Spessart her und haben die Franzosen aus der Stadt getrieben. Es ging erschrecklich her, weil die Franzosen nicht weichen wollten, besonders am schönen Busch, wo sehr viele geblieben.“

Diese Freiheit von den Franzosen dauerte allerdings nur vier Jahre. Im September 1800 wurden Aschaffenburg und sein Umland erneut besetzt.

Am Ende des ersten Koalitionskrieges hatte sich Frankreich gegen die verbündeten Monarchien weitgehend durchgesetzt und den Rhein zur deutsch-französischen Grenze gemacht. Kurfürsten und Erzbischof Friedrich Carl Joseph von Erthal resignierte und gab am 4. Juli 1802 alle Ämter an Karl Theodor von Dalberg. Der Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 machte mit dem geistlich regierten Mainzer Staat ein Ende. Dalberg, der nach Erthals Tod noch als Erzbischof sein Amt antrat, musste die von Napoleon erlassenen Gesetze respektieren. Allerdings konnte als einziger der geistlichen Herrscher die Reste seines Fürstentums behalten. Für das nunmehr französische Mainz erhielt er zum Ausgleich die Städte Wetzlar und Regensburg. Er amtierte nur noch als „Kurerzkanzler“ des Fürstentums Aschaffenburg und des Fürstentums Regensburg sowie als Erzbischof von Regensburg.

 

historische Karte-erklärung
historische Karte-erklärung
Spessarter 1796
Spessarter 1796


Haibach, 06.09.2021

 


Achtung!!!

Es wurden einige Änderungen auf der Homepage vorgenommen.

Es wurden einige Rubriken wie z.B.  Denkmäler entfernt welche nun auf unserer externen Seite

https://www.haibach-entdecken.de/ 

welche auch unter dem Reiter Rund um Haibach - Haibach entdecken zu finden sind.


Haibach, 01.09.2021



Der Franke


Beschreibung der Unterfränkischen Landbevölkerung aus der Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern von 1866

Der altbayrische und oberpfälzische Bauer ist bekanntlich auffallend weniger beweglich und lebendig als der fränkische, dessen leicht erregbare Gemütsart, seine Neugierde und Schwatzhaftigkeit psychologisch erklärt. Vor allem gebührt dem Unterfranken das Lob sonderlicher Zungenfertigkeit und Mitteilsamkeit.
Der Weinduft des Main- und Saaletales – sagen die Leute – mache die Sprachwerkzeuge geschmeidiger als der herbere und derbere Geruch des Hopfens und helfe selbst jenes vorsichtige Misstrauen zu überwinden, welches ein Ausfluss des Bildungsgrades, die Folie des bäuerlichen Charakters im Allgemeinen bildet. Nebenbei besitzt der fränkische Bauer mehr Selbstständigkeit und Gemeingefühl. Er ist politisch anregsam und dem öffentlichen Wesen zugetan. Alles auf Kosten der Heimlichkeit des Familienlebens.
Diese Eigenschaften finden in der Gestaltung seines Hauses einen unverkennbaren Ausdruck. Das fränkische Bauernhaus hat große Fensteröffnungen damit sich die Einsicht erleichtert und die Aussicht vollends unbehindert ist. Der unterfränkische Bauer flackt gerne am Fensterbrette und unterhält sorglich die Kommunikation mit der offenen Straße. Er will nicht nur sehen was draußen vorgeht, es liegt ihm auch daran sich selber bemerklich zu machen und wer ihn nicht anspricht, den spricht er an.
Das bäuerliche Familienleben rankt in die Öffentlichkeit hinüber. Man befasst sich im eigenen und in des Nachbars Hause mit Erörterungen über korporative und politische Angelegenheiten. Man tut dies selbst von der Gasse aus, durchs Fenster oder auf der „Gräd.“.
Der Besuch von Bier- und Weinschenken ist deshalb auch auf dem unterfränkischen Plattlande gering und das Wirtshaus spielt dort im gleichen Verhältnis baulich eine bescheidene Rolle. Nur an den großen Verkehrsstraßen steht das ansehnliche Gasthaus, abseits derselben, selbst in reichen und starkbevölkerten Dorfschaften, hat man an der unscheinbaren Kneipe sein Genüge.


Aus dem Internet von Robert Fuchs


Haibach 30.08.2021



Neue Milchbank verbindet Geschichte Dörrmorsbachs mit Gegenwart

Ortskern: Mittelpunkt des Haibacher Ortsteils aufgewertet - Jungen Mollebuschbaum gepflanzt

 

Dörrmorsbach hat jetzt eine neue Milchbank: Sie ist neu gebaut worden und erinnert an die Milchsammelstelle. Neu gepflanzt wurde auch ein Mollebuschbaum als Ersatz für den alten Baum als Treffpunkt der Jugend und der Wanderer.

 

Der Dorfmittelpunkt des Haibacher Ortsteils Dörrmorsbach ist umgestaltet und aufgewertet worden. Am Freitag wurde bei einer kleinen Feier das Areal mit einer neuen Milchbank und einem neuen Mollebuschbaum übergeben.

Zwischen Kirche und Bürgerhaus war schon immer der Mittelpunkt des kleinen Ortes. Hier wird der Maibaum aufgestellt, hier werden Feste gefeiert und am alten Mollebuschbaum treffen sich die Wanderer, bevor es zu den Wanderungen geht. Gegenüber des Mollebuschbaums war früher eine Milchbank, auf der die Bauern die Milch ihrer Kühe bereitstellten, sodass die Molkerei sie abholen konnte. Zeitweise brachten sieben Bauern ihre Milch hierher. Sie stellten die 20-Liter-Kannen auf ein Holzgestell, die Milchbank.

Schon lange gibt es keine Kühe mehr in Dörrmorsbach und das Holzgestell verfiel. Auf Initiative des Dörrmorsbachers Toni Stahl hat der gemeindliche Bauhof nun eine Wand gebaut, die bewusst aus Weißbeton gefertigt wurde: So soll an das Weiß der Milch erinnert werden. Damit der Platz weiter zum Treffen anregt, wurde eine Sitzbank dazu gebaut. Neu gepflanzt wurde auch ein junger Mollebuschbaum. Er soll den alten Baum einmal ersetzen, wenn dieser an sein Ende gekommen ist.

Toni Stahl, der die Idee zusammen mit dem Bauhof der Gemeinde umgesetzt hat, erläuterte, dass auf dem Platz früher ein Futtersilo gestanden habe und dort später ein Parkplatz gewesen sei. Als Treffpunkt der Dörrmorsbacher sei nun der Platz ansprechend gestaltet worden. Die moderne Form verbinde die Geschichte des Ortsteils mit der Gegenwart.

Bürgermeister Andreas Zenglein (CSU) sagte, dass die Umgestaltung 14.600 Euro gekostet habe. Das Geld sei aber gut investiert, der Ortsteil habe eine Aufwertung erfahren. Pfarrer Erich Sauer segnete den Platz als Ort der Begegnung. Wo Menschen sich treffen, sei ein gesegneter Platz, sagte er.

Der Vertreter des Heimat- und Geschichtsvereins bedankte sich bei Toni Stahl für die Idee und beim Bauhof-Team für die Umsetzung. An Vergangenes erinnern und es für die Zukunft bewahren, dürfe nicht alleine die Aufgabe eines Vereins sein. Die Bürger müssten sensibel sein, wertvolle Erinnerungen zu erhalten. Dörrmorsbach habe nun als erstes einen neu gestalteten Dorfplatz. Er könne eine Anregung sein für die anderen Ortsteile.


Von Robert Fuchs


Haibach 30.08.2021



Geplante Termine für den Rest des Jahres


Liebe Mitglieder und Freunde,

leider ist es ja gekommen wie viele befürchtet hatten, nämlich die Corona-Pandemie hat auch das Vereinsjahr 2021 massiv beeinflusst. Viele der bisher gewohnten Termine im Jahreslauf unseres Vereines konnten und können nicht stattfinden.
Beispiele sind die Jahresfahrt, Vorträge und Vereinsabende. In der Hoffnung das das Infektionsgeschehen und damit verbundene Lockerungen der Vorschriften im Herbst / Winter doch einige Veranstaltungen zulässt haben wir einige Termine geplant.

Diese wären:

Sonntag, 5. September Frühschoppen mit Preisverteilung Mitteilungsblatt Rätsel

Donnerstag, 16. September Vorstandssitzung

Samstag, 9.Oktober Präsentation mit Ortsführung Audio-Guide und Internet

Sonntag, 24.Oktober Frühschoppen im Vereinsheim

Donnerstag, 18. November Präsentation und Verkauf August Albert Buch

Donnerstag, 25.November Jahreshauptversammlung

Donnerstag, 16.Dezember Adventlicher Jahresabschluss

Alle aufgeführten Termine werden rechtzeit vorher detailliert im Mitteilungsblatt angekündigt und stehen unter dem Vorbehalt das die jeweils vorgeschriebenen und gültigen Corona Auflagen eingehalten werden können.

Im Jahr 2022 wird unser Verein 25 Jahre alt. Dies wollen wir natürlich gebührend Feiern. Dazu haben wir das Wochenende am 25. und 26.Juni 2022 vorgesehen, bitte haltet euch diesen Termin schon mal frei.


Haibach, 19.08.2021



Jubiläeum

85 Jahre

17.08.1936
Die Haibacher Maurer Jakob Maidhof, Edmund Find, Karl Kraft und Valentin Elbert mauern während ihren Arbeiten beim Autobahnbau in der Nähe von Bergen-Siegsdorf eine Flaschenpost in einen Pfeiler einer Brücke ein.
Nach einem Verkehrsunfall wird diese Post am 26.06.1982 gefunden.


Haibach, 17.08.2021



Jubiläum

95 Jahre

 Am 12.08.1926 wurde der Saal des Gasthauses "Zur Post" eingeweiht.


Haibach, 15.08.2021



Lösung Rätsel Haibacher Persönlichkeiten

7 Wochen lang waren Haibach Persönlichkeiten gesucht.
Hier kommt die Auflösung zu diesem Rätsel.

Haben Sie alle gewußt?

10. Juni

1. Wer war der erste Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft?

Heinrich Emmerich

17. Juni

2. Wer führte die evangelischen Sternsinger in Haibach ein?

Pfarrer Eckat Galler

24. Juni

3. Wer unterhielt die Gäste beim Grünmorsbacher Dorffest 1990 als Trio?

Die Drei Kilians

1.Juli

4. Wer feierte 1996 sein Goldenes Dienstjubiläum?

Schwester Gregoria

8. Juli

5. Wer führte 1979 den Bundesverband für Rehabilitation in Unterfranken?

Anneliese Gerhardt

15. Juli

6. Wer war der erste Vorstand des Dörrmorsbacher Turnvereins von 1911?

Thomas Stahl

22. Juli

7. Wer erhielt 1998 von Weihbischof Helmut Bauer die Bruno-Medaille?

Ernst Schöttner


Haibach, 29.07.2021


 

Haibacher Persönlichkeiten

 

Bis zu den Sommerferien suchen wir Haibacher, Grünmorsbacher und Dörrmorsbacher Persönlichkeiten.

Als Hilfe kann der dritte Band der Haibacher Ortschronik dienen. Dieser ist im Rathaus und im Haibacher Buchladen zu erhalten.


Nach dem 7. Rätsel können Sie Ihre Lösung hier abgeben:

Emailadresse: raetsel@hugverein-haibach.de

oder Briefkasten von Dieter Hock in der Aschaffenburger Straße 52

oder Briefkasten am Vereinsheim neben dem Rathaus.

Wer ist gesucht?

7. Wer erhielt 1998 von Weihbischof Helmut Bauer die Bruno-Medaille?


Haibach, 22.07.2021



Jubiläum

160 Jahre

 16.07.1861:
Das Landgericht fordert Grünmorsbach auf, das Ranft´sche Anwesen für eine Schule zu kaufen.


Haibach, 16.07.2021



Haibacher Persönlichkeiten

Bis zu den Sommerferien suchen wir Haibacher, Grünmorsbacher und Dörrmorsbacher Persönlichkeiten.

Als Hilfe kann der dritte Band der Haibacher Ortschronik dienen. Dieser ist im Rathaus und im Haibacher Buchladen zu erhalten.


Nach dem 7. Rätsel können Sie Ihre Lösung hier abgeben:

Emailadresse: raetsel@hugverein-haibach.de

oder Briefkasten von Dieter Hock in der Aschaffenburger Straße 52

oder Briefkasten am Vereinsheim neben dem Rathaus.

Wer ist gesucht?

6. Wer war der erste Vorstand des Dörrmorsbacher Turnvereins von 1911?


Haibach, 15.07.2021



Jubiläum

155 Jahre


Am 14.07.1866 verliert der Haibacher Georg Hock II. in der Schlacht bei Frohnhofen (dt. Bruderkrieg) ein Pferd.


Haibach, 14.07.2021



Jubiläum

65 Jahre


Am 12.07.1966 führt die Gemeinde ihr Wappen ein.


Haibach, 12.07.2021



Haibacher Persönlichkeiten

Bis zu den Sommerferien suchen wir Haibacher, Grünmorsbacher und Dörrmorsbacher Persönlichkeiten.

Als Hilfe kann der dritte Band der Haibacher Ortschronik dienen. Dieser ist im Rathaus und im Haibacher Buchladen zu erhalten.


Nach dem 7. Rätsel können Sie Ihre Lösung hier abgeben:

Emailadresse: raetsel@hugverein-haibach.de

oder Briefkasten von Dieter Hock in der Aschaffenburger Straße 52

oder Briefkasten am Vereinsheim neben dem Rathaus.

Wer ist gesucht?


5. Wer führte 1979 den Bundesverband für Rehabilitation in Unterfranken?


Haibach, 08.07.2021



Jubiläen

125 und 105 Jahre

Am 05.07.1896 wurde der Kapellenbauverein Grünmorsbach gegründet.  

Am 05.07.1916 haben die Kinder Schulfrei wegen der Seeschlacht am Skagerag.


Haibach, 05.07.2021



Haibacher Persönlichkeiten

Bis zu den Sommerferien suchen wir Haibacher, Grünmorsbacher und Dörrmorsbacher Persönlichkeiten.

Als Hilfe kann der dritte Band der Haibacher Ortschronik dienen. Dieser ist im Rathaus und im Haibacher Buchladen zu erhalten.


Nach dem 7. Rätsel können Sie Ihre Lösung hier abgeben:

Emailadresse: raetsel@hugverein-haibach.de

oder Briefkasten von Dieter Hock in der Aschaffenburger Straße 52

oder Briefkasten am Vereinsheim neben dem Rathaus.

Wer ist gesucht?

4 .Wer feierte 1996 sein Goldenes Dienstjubiläum?


Haibach, 01.07.2021



Jubiläum

110 Jahre

Am 25.06.1911, Fahnenweihe des Arbeitervereins Grünmorsbach.


Haibach, 25.06.2021



Haibacher Persönlichkeiten

Bis zu den Sommerferien suchen wir Haibacher, Grünmorsbacher und Dörrmorsbacher Persönlichkeiten.

Als Hilfe kann der dritte Band der Haibacher Ortschronik dienen. Dieser ist im Rathaus und im Haibacher Buchladen zu erhalten.


Nach dem 7. Rätsel können Sie Ihre Lösung hier abgeben:

Emailadresse: raetsel@hugverein-haibach.de

oder Briefkasten von Dieter Hock in der Aschaffenburger Straße 52

oder Briefkasten am Vereinsheim neben dem Rathaus.

Wer ist gesucht?

3. Wer unterhielt die Gäste beim Grünmorsbacher Dorffest 1990 als Trio?


Haibach, 24.06.2021



Vereinsabend


Liebe Mitglieder!

Im nächsten Jahr wird der Heimat-und Geschichtsverein 25 Jahre alt.

Wenn die Corona-Lage weiter so gut bleibt, können wir ein schönes Fest feiern!

Um die weitere Planung zu beginnen, treffen wir uns zu einem Vereinsabend am Donnerstag, 24 Juni um 19.30 Uhr in der Geschichts-Stuwwe.

Auch die Aktionen für dieses Jahr müssen wir besprechen. Wir werden die aktuellen Corona-Auflagen einhalten.


Haibach, 20.06.2021



Haibacher Persönlichkeiten


Bis zu den Sommerferien suchen wir Haibacher, Grünmorsbacher und Dörrmorsbacher Persönlichkeiten.

Als Hilfe kann der dritte Band der Haibacher Ortschronik dienen. Dieser ist im Rathaus und im Haibacher Buchladen zu erhalten.


Nach dem 7. Rätsel können Sie Ihre Lösung hier abgeben:

Emailadresse: raetsel@hugverein-haibach.de

oder Briefkasten von Dieter Hock in der Aschaffenburger Straße 52

oder Briefkasten am Vereinsheim neben dem Rathaus.

Wer ist gesucht?

2. Wer führte die evangelischen Sternsinger in Haibach ein?


Haibach, 17.06.2021



Haibacher Persönlichkeiten

 
Bis zu den Sommerferien suchen wir Haibacher, Grünmorsbacher und Dörrmorsbacher Persönlichkeiten.

Als Hilfe kann der dritte Band der Haibacher Ortschronik dienen. Dieser ist im Rathaus und im Haibacher Buchladen zu erhalten.


Nach dem 7. Rätsel können Sie Ihre Lösung hier abgeben:

Emailadresse: raetsel@hugverein-haibach.de

oder Briefkasten von Dieter Hock in der Aschaffenburger Straße 52

oder Briefkasten am Vereinsheim neben dem Rathaus.

Wer ist gesucht?

1. Wer war der erste Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft?


Haibach, 11.06.2021


 

Jubiläum

 145 Jahre

Am 11.06.1876, Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Grünmorsbach.

Haibach, 11.06.2021



Jubiläum

180 Jahre

Am 02.06.1841 erhielt der Pächter des Dörnhof Anton Kerl, das Wohnrecht und die bay. Staatsangehörigkeit. 

Haibach, 02.06.2021



Jubileum

115 Jahre


Am 27.05.1906 fand die Fahnenweihe des Turnvereins Grünmorsbach statt.

Haibach, 27.05.2021


Haibacher Maibaum 2021

Was ist was

Viele, vorallem die etwas jüngeren Mitbürger haibachs fragen sich sicherlich für was denn die einzelnen Wappen und Zeichen am Maibaum stehen.
Hier die Auflösung:

Maibaum 2021
Maibaum-Info.pdf (445.54KB)
Maibaum 2021
Maibaum-Info.pdf (445.54KB)

Einen recht herzlichen Dank geht an Robert Fuchs für die Zusammensetzung und Erläuterungen.

Haibach, 20.05.201


Jubileum

215 Jahre

17.05.1806: Anfrage vom Vogteiamt Schweinheim, ein eigenes Schulhaus zu bauen.

Haibach, 17.05.2021


Jubiläum

115 Jahre

Am 15.05.1906 ziehen die  Schwestern in das Schwesternhaus neben dem Rathaus ein.

Haibach, 15.05.2021


Zusammenfassung der Jahresgaben ab 2000

Hallo alle miteinader.

Hier habe ich eine kleine Zusammenfassung der Jahresgaben ab dem Jahr 2000.


Jahresgaben
Jahresgaben.pdf (601.53KB)
Jahresgaben
Jahresgaben.pdf (601.53KB)


Ein Dank gilt unserem Mitglied Robert Fuchs.


Linde am Standbild des Heiligen Nepomuk

 

Haibach Die 240 Jahre alte Linde am Standbild des Heiligen Nepomuk an der Staatsstraße kann gerettet werden. Nach der Auskunft des Biodiversitätsberaters David Horlemann von der unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt ist die Linde wegen ihrer imposanten Erscheinung bereits seit 1938 unter Schutz gestellt, 1977 wurde sie als Naturdenkmal eingetragen. Zweck des Schutzes ist es, den Baum wegen seiner hervorragenden Schönheit und seiner geschichtlichen, volks- oder heimatkundlichen Bedeutung zu erhalten. Im Auftrag der unteren Naturschutzbehörde hat eine Spezialfirma am Donnerstag die Äste eingekürzt und eine Kronensicherungen angebracht. Durch die gekürzten Äste ist der Baum nun weniger windanfällig und hat weniger Gewicht auf den Astansätzen. Mehrere Untersuchungen in den vergangenen Monaten hatten keine guten Ergebnisse gebracht: Die heißen Sommer der letzten beiden Jahre und ein Pilzbefall hatten der Linde zugesetzt. Horlemann: „Mit den aktuellen Maßnahmen kann die Linde noch einige Jahre überleben.“ Haibachs Bürgermeister Andreas Zenglein erklärte, warum die große Pflegemaßnahme beauftragt wurde: „Die Linde ist ein ortsprägendes Denkmal. Tausende von Passanten sind seit fast 240 Jahren an ihr vorbeigefahren. Kommt man aus Richtung Aschaffenburg, sieht man den Baum schon vom Ortseingang auf der ganzen Strecke. Ihn zu erhalten, ist nicht nur für unsere Gemeinde ein wichtiges Bestreben.“

Seit 1783 steht die Linde beim Standbild des Haibacher Ortspatrons Johannes Nepomuk. Sie war gepflanzt worden, weil der „Pumecenes“, wie die Haibacher den Heiligen nennen, hierher versetzt wurde. Er stand der „neuen Chaussee“ im Weg, die als Heer- und Handelsstraße gebaut wurde und die Alte Poststraße von Brüssel nach Prag auf der Route der heutigen Büchelbergstraße ablöste. Im September 1783 versteigerte das zuständige Vogteiamt Schweinheim die Arbeiten zur Versetzung des Standbildes „neben das Feldt an der neuen Chaussee“. In der Ortschronik steht dazu als Zitat aus der Gemeindeniederschrift vom 16.9.1783: „Die bis dahin dort stehenden Linden wurden gefällt, das Holz an den Meistbietenden, den Schultheißen Andreas Hock, versteigert.“ Nach dem Umsetzen des Standbildes wurde eine neue Linde gepflanzt. Der Heimatdichter August Albert erinnerte sich an einen Sturm aus den 1870er Jahren, also gut 100 Jahre später, der die benachbarten Pappeln umriss: „Die Linde fing gleichsam die stürzende Pappel mit ihren Armen auf und rettete somit die Statue. Sie hat wieder sehr schön ausgeschlagen und entzückt alle, die ein Auge dafür haben.“ Auf die Neugestaltung des Platzes (nach dem erwähnten Sturm) weist das Protokollbuch der Gemeinde aus der Gemeinderatssitzung vom 23. Januar 1876 hin: "Entfernung der Baumgruppe beim heiligen Nepomuk und Baumpflanzung an der Staatsstraße."

Text und Fotos: Robert Fuchs


Geschichtliches über die Windlücke

Vor 200 Jahren:

Grenze Grünmorsbach – Gailbach – Dörrmorsbach

Bildstock Windlücke: Denkmale sind spannend!

Das Gebiet an der „Windlücke“ war lange Zeit umstritten. Dazu gibt es eine Aufzeichnung des ehemaligen Bürgermeisters Ludwig Arnold (1892 bis 1974) „Beiträge zur Geschichte des Dorfes Grünmorsbach“ aus dem Jahr 1969, in der er vom Geländestreit zwischen Grünmorsbach und Gailbach berichtet. Der Streit begann 1784 und endete 1820. In diesem Jahr wurden erst die Gemarkungssteine gesetzt.

Arnold schreibt:

„Im Jahr 1777 fand eine Vermessung der Grenzen zwischen den Gemarkungen Haibach und Grünmorsbach statt. Die Grenzen gegen Gailbach und Dörrmorsbach konnten nicht vermessen werden, da verschiedene Bürger aus Gailbach und Dörrmorsbach Grundstücke in der Größe von 43 Morgen für sich beanspruchten, da sie dieselben ja auch gerodet hatten, Grünmorsbach aber in seine Gemarkung einverleiben wollte.

Nach 36jährigem Streit, nach mehrmaligem Hinzuziehen des Gerichts sowie der Feldgeschworenen von Aschaffenburg und Schweinheim mußte Grünmorsbach diese 43 Morgen an die Kläger abgeben. Die Gesamtfläche der Gemeindegemarkung betrug jetzt 540 Morgen 541 Dezimalen. Ein Morgen hatte 3407 qm, das sind zusammen 184 ha. Das entspricht der heutigen Gemarkungsgröße. Diese hat sich also nicht verändert.“

Und weiter schreibt Arnold:

„1819/1820: Die Grenze zwischen Dörrmorsbach, Gailbach und Grünmorsbach wurde vermessen und abgemarkt. Sie wurde mit der Aschaffenburger zwölfschuhigen Ruthe*, Duodezimalmaß** gemessen. Das Grenzvermessungsregister ist vom Forstgeometer Sator aufgestellt und von den Gemeindevertretern und den Vierrichtern unterschrieben. Die Grenzsteine sind noch gut erhalten. Sie tragen die beiden Gemeindenamen, auf der einen Seite GB und auf der anderen Seite GMB sowie die Jahreszahl 1820.“

*Der Aschaffenburger Fuß oder Schuh war 290,50 mm lang

**Das Duodezimalmaß bezieht sich auf das Zwölfersystem: Einteilung der Rute in 12 Fuß, der Fuß in 12 Zoll, der Zoll in 12 Linien.


Text: Robert Fuchs



Der Bildstock „Windlücke“ ist wieder da



Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten ist der Bildstock an der Windlücke wieder an seinem angestammten Platz. Im Zuge der Straßenneubauten wurde er in den letzten Jahren mehrfach versetzt. Jetzt steht er neben der Einmündung des Weges vom Grünmorsbach Sportplatz (Hasenbergstraße) in die Ortsverbindungsstraße. Geblieben ist wie bisher sein Standort auf Gailbacher Gemarkung (etwa 1,5 Meter vor der Gemarkungsgrenze zu Grünmorsbach). Deshalb ist er auch in der Denkmalliste der Stadt Aschaffenburg, im Bereich der Gemarkung Gailbach geführt.

Über den Anlass und das Jahr der Errichtung sowie den Stifter ist nichts bekannt. Der Überlieferung nach haben ihn die Arbeiter des Steinbruchs im Kaiselsberg erstellt.

Eine Sage erzählt:

http://hugverein-haibach.info/Rund-um-Haibach/Sagen/Das-Bildstoeckchen/

Eines Tages ging der Schuster Fischer von Dörrmorsbach nachts nach Hause. Als er sich der Kreuzung näherte, sah er eine weiße Gestalt. Die kam auf ihn zu, sprang ihm auf den Rücken und peinigte ihn so lange bis er versprach, ein neues Bildstöckchen zu errichten. Sein Versprechen hat er dann auch gehalten.

Der Vierkant-Bildstock ist aus einem gelblichen Sandstein (so wie er im Raum Eichenberg vorkommt) gefertigt. Besonders interessant ist die Anordnung der Nischen. Während bei den meisten Bildstöcken nur eine Nische an der Vorderseite vorhanden ist, sind hier Vertiefungen an drei Seiten. In den jeweiligen Giebeldreiecken ist eine Rosette erhaben herausgearbeitet. Die Inschrift „Maria hilf“ passt sich mit ihrer deutschen Schriftart dem schmalen Stein an. Der Sockel wurde von Steinmetz- und Bildhauermeister Harald Rosenberger (Mömbris/Haibach) im Jahr 2020 neu erstellt. Damit der Unterschied zum Originalbildstock deutlich wird, ist die Inschrift „Renoviert AD (Anno Domini) 2020“ in einer anderen Schriftart gehalten.

Aufgestellt wurde der Bldstock ernuet im März 2021.

Ein Bild vor 1972 zeigt den Bildstock am Wald-/Feldweg von Dörrmorsbach nach Haibach am Südhang des Kaiselsberges. Die Nischen zeigten nach Osten, Westen und Norden, die mittlere Nische zum Weg hin. Als der Bildstock beim Bau der Ortsverbindungsstraße 1980 versetzt wurde, drehte man die mittlere Nische zur neuen Straße hin nach Süden. In dieser Richtung ist er nun wieder aufgestellt worden, wenn auch wieder um ein paar Meter versetzt.

 

In der Denkmalliste der Stadt Aschaffenburg ist der Bildstock unter der Nummer D-6-71-124-8 geführt mit der Ortsangabe „Kaiselsberg“ mit dem Zusatz „im Haberfeld, an der Blumenstraße“.  Auch Joachim Schmidt hat in seinem Buch „Bildstöcke, Feldkreuze, Flurdenkmale im Landkreis Aschaffenburg“ 1988, Seite 206 diesen Bildstock fälschlicherweise der Gemarkung Dörrmorsbach an der Blumenstraße im Haberfeld zugeordnet.

Diese Ortsangabe ist nicht richtig. Sie betrifft den Bildstock in der Blumenstraße vor Hausnummer 11.

Wenn man unter der Internetseite https://geoportal.bayern.de/denkmalatlas/  nachschaut, ist der Windlücke-Bildstock an seinem ursprünglichen Ort eingezeichnet (lila Quadrat). Eine Änderung ist bereits angeregt.

Text:  Robert Fuchs

Foto:  Gemeinde Haibach


Frohe Ostern/Gewinner

Auch wenn in diesem Jahr dank Corona immer noch alles auf Sparflamme ist, so wünscht der HUG seinen Mitgliedern und Freunden ein schönes Osterfest und erholsamme Feiertage.

Außerdem möchte ich auf diesem Weg noch den Gewinnern des letzten Rätsels gratulieren.
Diese waren:

Gerda Raggl, Gerd Künzinger und Willi Aulbach.

Herzlichen Glückwunsch!

Sobald es die Corona-Beschränkungen zulassen, werden die Ehrungen durchgeführt. 


Euer Admin

Haibach, 02.04.2021


Jubiläum

95 Jahre

Am 15.02.1926 nimmt die Kraftpostlinie von Aschaffenburg nach Grünmorsbach nimmt ihren Dienst auf.

Haibach, 07.03.2021



Lastschrifteinzug der Mitgliedsbeiträge für das Jahr 2021

Ende März erfolgt der Einzug der Mitgliedsbeiträge über das SEPA-Basislastschriftverfahren. Die Mitgliedsbeiträge betragen für Einzelmitgliedschaften 15 €, für Familienmitgliedschaften 30 €.

Sollten sich zwischenzeitlich Bankverbindungen  geändert haben, bitten wir bis spätestens zum 26.3.2021 um schriftliche Mitteilung der neuen Bankverbindung.

Am besten per E-Mail unter:

R.Albert@hugverein-haibach.de

Bei Rückfragen zum Beitragseinzug steht unser Kassier Roland Albert unter 06021/62192 gerne zur Verfügung.     

Haibach, 05.03.2021



Info

Liebe Mitglieder und Freunde des Heimat und Geschichtsvereines,

Es ist an der Zeit das wir mal wieder ein Lebenszeichen von uns geben und über die derzeitige, schwierige, Situation in Corona Zeiten informieren.                                

Wie überall ruht auch unser Vereinsleben nun seit einem Jahr, zumindest was Veranstaltungen, Vorträge, Vereinsabende, Sitzungen etc., kurz alles öffentliche,betrifft.              

Einen Jahresplan, wie sonst üblich, können wir derzeit noch nicht erstellen.
Sobald hier halbwegs Planungssicherheit besteht werden wir dies nachholen.
Nichts desto trotz wird natürlich in „Heimarbeit“ an vielen Projekten gearbeitet.
Zu erwähnen sind dabei besonders unsere  Buchprojekte .
Das bereits für 2020 geplante Buch über den Heimatdichter August Albert und sein Lebenswerk ist fertiggestellt und wird bei nächster Gelegenheit öffentlich präsentiert und dann zum Verkauf angeboten.
Weitere Bücher sind in Vorbereitung.
Allen Mitgliedern die fleißig im Hintergrund arbeiten sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.                                    
Für das Jahr 2021 und auch für 2022 gibt es viele Ideen und Vorhaben die wir gerne umsetzen würden. Dies betrifft das gesamte Spektrum des Vereines von Forschung, Veranstaltungen, Vorträgen, Dokumentationen bis zur Archivierung, Familienforschung und Ausflügen.
Viele Vorschläge die an uns herangetragen werden können wir aber nur umsetzen wenn sich Mitglieder oder auch interessierte Mitbürger bereit erklären an einem Thema mitzuarbeiten oder sich dessen an zu nehmen.
Wer Interesse hat zu helfen oder mit zu arbeiten kann sich gerne bei:

Vorstand Dieter Hock, Tel. 61965
oder bei unseren Vorstandsmitgliedern melden.


Wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme, gerne auch per Mail, siehe Homepage.

Wie jeder Verein so sind auch wir bestrebt möglichst viele Mitglieder zu haben.
Zum einen um das Vereinsleben aufrecht zu erhalten, zum anderen aber auch , als kultureller Verein, als fördernde Mitglieder die mit Ihrem Beitrag das Umsetzen unserer Projekte ermöglichen.                       Deshalb würden wir uns sehr freuen wenn Sie mit Ihrer Mitgliedschaft und Ihrem Beitrag die Arbeit des Heimat und Geschichtsverein dauerhaft unterstützen würden.                      
Der Beitrag beträgt als Einzelmitgliedschaft 15 € und als Familienmitgliedschaft 30 €/Jahr.      Aufnahmeanträge können auf unserer Homepage im Internet heruntergeladen werden, bzw. sind bei den Mitgliedern des HGV erhältlich.                                         
In diesem Sinne freuen Freuen wir uns auf eine baldige Normalisierung unseres Vereinslebens.

Euer Vorstand

Haibach, 25.02.2021




Frohes neus Jahr!

Allen Mitglieder und Freunde des Heimat- und Geschichtsvereins, eine frohes, erfolgreiches aber vor allem ein gesundes neues Jahr 2021!

Bleibt gesund!

Euer HUG 


Wörterrätsel

13

Liebe Mitbürger! Das war´s vorerst mit der Rätselaufgabe mit hawischer Wörtern.

Im nächsten Jahr geht´s weiter.

Wir wünschen euch gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Und vorallem, bleibt gesund!

Lösung von letzter Woche: nörgeln : näizele

Haibach, 10.12.2020



Wörterrätsel

12

Lösung von letzter Woche: schäbig : schoufelisch

Wie sagten sie früher?

hochdeutscher Begriff: nörgeln

hawischer Wort: ??

Haibach, 03.12.2020


Wörterrätsel

11

Lösung von letzter Woche: sehr dunkel : zabbedusdä

Wie sagten sie früher?

hochdeutscher Begriff: schäbig

hawischer Wort: ??

Haibach, 26.11.2020


Wörterrätsel

10

Lösung von letzter Woche: verspotten : uze 

Wie sagten sie früher?

hochdeutscher Begriff: sehr dunkel

hawischer Wort: ??

Haibach, 19.11.2020


Alle Veranstaltungen abgesagt!


Liebe Mitglieder und Freunde des HUG Haibach!

Wegen der Coronakrise sind alle Veranstaltungen des HUG Haibach bis auf weiteres abgesagt!

Da wir nicht zuverlässig planen können, wenn wir die Auflagen zur Corona-Bekämpfung einhalten wollen, müsen wir schweren herzens alle weiter Termin für dieses Jahr absagen.
Sowie Lockerungen in Sicht sind, werden neue Termine angesetzt und wir werden diese hier, auf Facebook und im Mitteilungsblatt bekannt geben. Dies gilt auch für das kommende Jahr, da wir noch nicht absehen können wie lange die Beschränkungen in kraft sind.

Bleibt gesund und passt auf euch auf!

Euer HUG Haibach

Haibach, 12.11.2020


Wörterrätsel

9

Lösung von letzter Woche: Erbsenhülse : Schludde 

Wie sagten sie früher?

hochdeutscher Begriff: verspotten

hawischer Wort: ??

Haibach, 12.11.2020


Wörterrätsel

8

Lösung von letzter Woche: nicht genug bekommen : råchele 

Wie sagten sie früher?

hochdeutscher Begriff: Erbsenhülse

hawischer Wort: ??



Wörterrätsel

7

Lösung von letzter Woche: unangenehmer Mensch : Ounout


Wie sagten sie früher?

hochdeutscher Begriff: nicht genug bekommen

hawischer Wort: ??


Wörterrätsel

22.10.2020 19:31

6

Lösung von letzter Woche: Dachrinne__ : Kånnel

Wie sagten sie früher?

hochdeutscher Begriff: unangenehmer Mensch

hawischer Wort: ??

Neuigkeiten

Feed

10.10.2020, 02:45

Jahreshauptversammlung/Hinweis

Wie bereits angekündigt ist am kommenden Dienstag, 20.Oktober um 19.30 Uhr unsere Jahreshauptversammlung im Schützenhaus Haibach. Dazu laden wir alle Mitglieder und Ehrenmitglieder recht herzlich ein. Nachdem...   mehr




Neuigkeiten

Feed

20.10.2020, 19:08

Neue Homepage

Ein herzliches Willkommen auf der neuen Homepage des Heimat- und Geschichtsverein Haibach, Grünmorsbach und Dörrmorsbach. Viel Spaß auf der neuen Seite. Der HUG    mehr